Literatur im Rückblick: Meine Top 10 Bücher 2019

Ein weiteres Jahr findet sein jähes Ende und somit auch die Bücher, welche ich innerhalb von diesem gelesen habe. Ich muss gestehen, dass der literarische Start von 2019 für mich eher holprig war. Die erste Hälfte schlug ich mich mit vielen meines Erachtens nach schlechten bis mittelmäßigen Büchern herum, auch wenn die Ausnahme hierbei natürlich die Regel bestätigte, andere legte ich schlichtweg beiseite – doch wartete die zweite mit umso besseren Texten auf mich. Die 10 besten Bücher, welche ich 2019 gelesen habe, möchte ich in diesem Beitrag vorstellen.
Worum es geht, warum sie so großartig sind und warum ich für diese eine klare Leseempfehlung aussprechen würde – doch eines muss gesagt sein: Die Plätze sind weder definitiv noch eindeutig und somit allesamt nahe beieinander. Ich liebe jedes dieser Bücher und Ende des nächsten Jahres, könnte ich diesen Platzierungen gänzlich Unrecht geben, doch ist das mein momentaner Status Quo. Vorab möchte ich allerdings noch einige kleine Regeln aufstellen:

  1. Keine Doppelplatzierungen
    Sprich dürfen Autor*innen lediglich einmal in der Rangliste vertreten sein. Ansonsten wäre Neil Gaiman wohl dreifach platziert und in aller Ehrlichkeit ist das doch sehr eintönig.
  2. Keine Bücher, die ich bereits gelesen habe
    Da ich dieses Jahr einige Texte las, wo ich selbiges in vorherigen tat, scheint es mir ungerechtfertigt, diese ins Ranking mit aufzunehmen. Ich befürchte, dass Nostalgie und dergleichen sonst einen zu starken Einfluss auf die Bewertung hätten.
  3. Die Bücher müssen nicht dieses Jahr erschienen sein
    Ich halte Regeln wie diese immer für selbstverständlich, aber bevor die Frage aufkommt, was für eine krasse Neuauflage von Goethe ich denn da erwischt habe, erwähne ich es lieber nochmal.

Sind die Formalitäten aus dem Weg? Großartig. Nun denn: Ich präsentiere euch meine 10 liebsten Bücher, welche ich 2019 gelesen habe.

10. Johann Wolfgang von Goethe – Faust: Der Tragödie erster Teil

Ich wünschte mir, die Top 10 etwas weniger prätentiös als mit Goethe, von allen Autor*Innen, einleiten zu können, doch scheint mir das ein gerechtfertigter zehnter Platz. Angefangen zu lesen habe ich es eigentlich, da mir eine Phrase aus dem Germanistik Studium langsam aber sicher zuwider wurde: „Das kennen sie sicherlich aus Faust“. Ich weiß, das mag für viele nun eine schockierende Wahrheit sein, doch lesen die meisten Germanistiker*innen Faust erst im Verlaufe des Studiums, nicht im Vornherein, sofern nicht in der Schule bereits geschehen, was bei mir nicht der Fall war, weshalb nur gut ein Drittel von uns mit besagter Phrase etwas anfangen kann. Dem kann ich mich nun wohl anschließen.

Faust umfasst das Leiden des gleichnamigen Doktors, welcher des Lebens elend war und somit einen Pakt mit dem Teufel (Mephistopheles) schloss. Könnte dieser die Unzufriedenheit Fausts beheben, so würde er Mephisto seine Seele vermachen. Ich persönlich halte das für eine großartige Prämisse, denn möchte man dies in einen aktuellen Kontext übersetzen, ließe sich sagen, die Handlung bestünde daraus, dass der Teufel einem depressiven Nerd beibringt, wie man so richtig Party macht – und, tut mir leid, wenn ihr sagt, ihr würdet das nicht lesen wollen, dann liegt ihr falsch.

Wenn auch anstrengend zu lesen, wie so oft bei alten Texten, ist Faust tatsächlich wirklich unterhaltsam geschrieben mit vielen absurden Ereignissen. Teils musste ich tatsächlich lachen oder zumindest schnauben – nur selten altert Witz so gut. Allein sprachlich ist Faust überaus beeindruckend mit wechselnden Schemata und Textformen, extravaganten und kreativen Reimen sowie der ein oder intelligenten Phrase, welche künftige Akademiker sich durchaus auf die Wade tätowieren können, um ihre Azubi-Freunde mit ihrer überlegenen Bildung einzuschüchtern, beispielsweise Vers 1323:

Das also war des Pudels Kern!

Spaß beiseite: Es ist ein wirklich überraschend gutes Buch, welches sich schnell lesen lässt. Eventuell muss man sich ein wenig durchquälen, doch wenn man nur einen Klassiker im Leben gelesen haben will, handelt es sich hierbei sicherlich um eine gute Wahl. Ich hätte nicht erwartet, so viel Gefallen hieran zu finden – nicht unbedingt meine Lieblingsepoche, ganz ehrlich gesagt.

9. Bram Stoker – Dracula

Ein weiterer Klassiker, welcher wohl auf etwas mehr publiken Anklang treffen dürfte – und auch zu diesem habe ich eine kleine Anekdote, welche bis in meine Kindheit zurückgreift.

An meiner Grundschule hatten wir eine kleine Bibliothek, an welcher wir uns nach Belieben Bücher ausleihen konnten. Für mich eine damals großartige Möglichkeit, welche ich auch gerne genutzt habe.
Im Alter von sieben Jahren habe ich eine ziemliche Faszination gegenüber Vampiren entwickelt, was unter anderem daran lag, dass ich dachte, selber einer zu sein – beziehungsweise habe ich mir das vielmehr eingeredet. Man kennt die kindliche Logik: Zwar habe ich kein Blut getrunken sondern bei Erlaubnis ein Glas Cola und auch, wenn ich wohl der einzige Vampir gewesen wäre, dessen Leibspeise Pizza war, doch war ich schon damals eine regelrechte Nachteule mit blasser Haut und das spricht doch in irgendeiner Form fürs Vampirsein. Für mich war das damals argumentativ vollkommen kohärent. Die Bibliothek hat mich zumindest in meiner damaligen Obsession unterstützt als ich ein Bilderbuch zu Dracula fand. Dabei handelte es sich allerdings keineswegs um ein kindgerechtes Bilderbuch – oh nein – sondern glich es mir dem Horror, welchen die meisten meiner Altersgenossen beim Film Coraline durchlebten. Die Bilder waren nicht etwa abstrahierte Comics mit komischem Effekt, sondern vielmehr detaillierte Gemälde in schauriger Darstellung ohne Verzicht auf Blut oder dergleichen. Die eigentliche Geschichte wurde zwar gekürzt, doch sprachen die Bilder in dem Fall für sich.

Meinen Aberglauben ein Vampir zu sein, gab ich daraufhin zwar auf, doch war der bezüglich der Existenz von Vampiren immens verstärkt und die nächsten zwei Monate waren von nächtlicher Angst geprägt. Ich klaute Knoblauch aus dem Kühlschrank, um diesen unter meinem Kopfkissen zu verstecken, ließ das Licht an, da ich nicht wusste, dass Vampire nur Tageslicht nicht vertragen, schloss jede Nacht mein Fenster, damit sie in Form einer Fledermaus nicht hineinfliegen konnten (ich hatte überlesen, dass man Vampiren zunächst Einlass gewähren muss) und achtete penibel darauf, mit dem Nacken zur Wand zu schlafen, damit kein Vampir sich an mich heranschleichen konnte. Kurzum habe ich wirklich eine ganz andere Form von Paranoia entwickelt. Im Nachhinein finde ich das alles eigentlich ziemlich witzig und bedauere, besagtes Bilderbuch nicht mehr zu finden. Gerne würde ich wissen, ob es wirklich so gruselig ist, wie es mir damals schien.

Ironisch finde ich nun, dass das originale Dracula in mir keinen tatsächlich greifbaren Horror auszulösen vermochte – ganz im Gegenteil. Oftmals empfand ich es vielmehr als lustig, doch mit wenigen Ausnahmen nur selten als erschreckend. In Dracula folgen wir der Geschichte des berühmten Vampirgrafens sowie seinen Machenschaften im London des 19. Jahrhunderts – doch obwohl er der zentrale Handlungsträger ist, wird einem nur überaus wenig Einblick in ihn selbst gegeben. Stattdessen beobachtet man seine Handlungen und die daraus resultierenden Konsequenzen. Die Schreibweise ist hierbei besonders interessant, denn das Buch gliedert sich in diverse Tagebucheinträge, Zeitungsartikel oder auch Telegramme, geschrieben von verschiedenen Charakteren. Damit diese alle auf demselben Wissensstand sind, wird den respektiven Charakteren Zugriff auf die jeweilig anderen Tagebücher gewährt, welche sie im Übrigen untereinander loben. Bram Stoker gibt sich somit sozusagen selbst Komplimente innerhalb des Textes und das ist wie ich finde wirklich ziemlich lustig. Die verschiedenen Einträge verhelfen dem Leser besser in das Buch einzutauchen, doch wird meines Erachtens nach eben dieser Effekt gemindert, da die einzelnen Figuren weder zu distinguierende Schreibstile noch Persönlichkeiten haben.

Wenn auch dieser Horrorklassiker meiner Meinung nach kaum dem eigenen Genre gerecht wird – wobei ich seit meiner Kindheit womöglich auch einfach nur abgehärtet bin – hatte ich beim Lesen nichtsdestoweniger wirklich immensen Spaß und dass ich zwar keinen Grusel erfuhr, bedeutet nicht, dass man hierin nicht die Wurzeln des Horrors als Genre nachvollziehen kann. Auch zum Vampirmythos lassen sich hierbei vielerlei Ursprünge zu diesem feststellen. Dracula ist unterhaltsam, ungewollt witzig und interessant – auch wenn ich viel an diesem Buch kritisieren könnte, hatte ich überaus viel Freude hiermit. Da ist das nur noch halb so wichtig und meine Angst vor Vampiren ist somit garantiert in der Nonexistenz verschwunden. Dem Buch zufolge sollte jeder mit acht Gehirnzellen diese besiegen können, doch hat die Gruppe im Buch leider insgesamt bloß fünf und eine Menge Glück. Das Gruseligste am Buch sind und bleiben allerdings Rassismus und Sexismus.

8. Naomi Alderman – The Power

Achtung: Jetzt wird es politisch – denn dieses Buch würde ich grundlegend als Standardlektüre für alle Feminist*innen bezeichnen und solche, die an derartigen Themen zumindest Interesse zeigen – denn ich bin mir sicher, dass auch Leute, welcher der aktuellen Feminismuswelle skeptisch gegenüberstehen, durchaus etwas aus diesem Buch mitnehmen können.

In The Power wird die Idee einer Rape Culture und des Patriarchats komplett auf den Kopf gestellt, wodurch der Text sich als literarisches Gegenstück zu The Handmaid’s Tale von Margaret Atwood verhält. Im Buch entwickeln größtenteils jüngere, doch auch ältere Frauen auf der gesamten Welt die Fähigkeit elektrische Schocks aus ihrem Körper zu entladen und werden somit nach kürzester Zeit zum dominanten Geschlecht, wodurch sich ein regelrechtes Matriarchat entwickelt, in welchem Frauen ihre Macht gegenüber dem anderen Geschlecht missbrauchen. Männer haben plötzlich Angst im Dunkeln alleine auf die Straße zu gehen, werden ihres Geschlechts wegen als geringfügiger erachtet und es etablieren sich gesamte Staaten, in welchem Männer aktiv unterdrückt werden. Man sieht: Der Text verhält sich ein wenig wie unsere aktuelle Gesellschaft – nur eben andersherum. Einzelne Männer versuchen ihre altbewährte Machtposition zurückzuergattern – und das oftmals mit überaus rabiaten Methoden.

Geschrieben ist der Text aus der Perspektive von vier verschiedenen Charakteren, wovon drei durchaus interessant sind, wie ich finde – die vierte Person ist nichtsdestotrotz elementar für den Text und es wäre ein definitiver Verlust, diese zu entbehren, auch wenn sie sich weniger spannend liest. Die Handlung ist zwar nicht bahnbrechend, doch klug geschrieben, so wie auch das gesamte Buch. Mit einem umgedrehten Narrativ übermittelt Alderman diverse feministische Ideen, ganz nach der Manier „Was wäre, wenn…“ – und viele Männer, welche die Unterdrückung der Frau bisher nicht verstanden oder verneinten, könnten durch diesen Text durchaus eine andere Perspektive bekommen. Doch schreckt Alderman auch nicht davor zurück Kritik an der aktuellen Feminismuswelle zu setzen – welches Ziel man nicht aus den Augen verlieren darf und worauf man Acht geben sollte. Es ist ein wirklich gutes Buch und ich kann wirklich klar empfehlen, diesem mal eine Chance zu geben – als spannender Pageturner oder einfach der eigenen Bildung wegen.

7. Paul Auster – Die New York-Trilogie

Ein Genre, welchem ich mittlerweile gar nichts mehr abgewinnen kann, sind Krimis. Zu viele gelesen, es beläuft sich meist auf dasselbe mit repetitiven Ideen und nur selten scheint mir frischer Wind hierbei aufzukommen. Selbigen Gedanken scheint wohl Paul Auster geteilt zu haben, weshalb er innerhalb der New York-Trilogie klassische Krimis konzipierte und letztendlich ad absurdum geführt hat.

In der Trilogie werden, wie der Name vermuten lässt, drei verschiedene Geschichten erzählt, welche abseits ihrer Konzeption kaum miteinander verbunden sind. Alle drei Geschichten beginnen als klassische Krimi-Geschichten mit durchaus interessanten Prämissen, welche sich letzten Endes als postmodernes Wirrwarr entpuppen. Und wie das? Durch Zufall – dem zentralen Aspekt von Paul Austers Gesamtwerk.

Die erste Geschichte beginnt beispielsweise damit, dass ein trostloser Krimi-Autor namens Daniel Quinn einen Anruf erhält – man befände sich auf der Suche nach einem sogenannten Paul Auster, Privatdetektiv. Um der Monotonie zu entkommen, gibt Quinn sich als eben dieser aus; er gebraucht den Zufall des sich-verwählt-Habens und nimmt sich des Falls an. Als er bei diesem in eine Sackgasse gerät, versucht Quinn den eigentlichen Detektiv aufzuspüren, wird allerdings nicht fündig. Stattdessen findet er einen anderen Paul Auster – den Autoren (sich selbst in die Geschichte zu integrieren, ist im Übrigen der Inbegriff postmoderner Literatur). Mehr möchte ich zur Geschichte gar nicht erzählen, sonst nehme ich noch das Ende vorweg.

Alle drei Geschichten sind eine interessante Neuinterpretation klassicher Gumshoe Detective-Krimis und fühlen sich an wie ein elendiger Wachtraum, beinahe kafkaesk. Ich für meinen Teil fand diese Neuinterpretation so gut, dass ich mich in Zwiedentität an meiner eigenen versucht habe. Die New York-Trilogie ist bizarr, wirr und vor allem erfrischend – insbesondere solchen, welche allgemein Interesse an Sprache und Literaturwissenschaft haben, kann ich diesen Text sehr ans Herzen legen. Paul Auster ist allgemein ein großartiger Autor und hier finden sich einige seiner Wohl besten Arbeiten, meiner Meinung nach.

6. Ray Bradbury – Fahrenheit 451

In Sachen Dystopie-Romanen höre ich eigentlich immer die drei selben Namen: Orwells 1984, Huxleys Brave New World und zu guter Letzt Bradburys Fahrenheit 451, welchem ich mich dementsprechend in diesem Jahr widmete.

In Fahrenheit 451 wird eine futuristische Gesellschaft imaginiert, in welcher Medien in Form von Fernsehen den zentralen Aspekt unseres Alltags darstellen. Die Wände bestehen aus großflächigen Fernsehern und Menschen schauen teils bis zu vier Sender auf einmal, um so viel stumpfe Stimulation wie möglich zu konsumieren. Bücher? Verboten. Sie werden verbrannt von Feuerwehrmännern, welche doch eigentlich Feuer löschen sollten. Interessant ist hierbei, dass Bücher nicht etwa vom Staat verboten wurden, sondern auf Wunsch des Volkes. Diese würden nicht-systemkonformes Denken fördern, zu kritischer Selbstreflexion veranlagen und die eigene Identität destabilisieren, weshalb man sie für illegal erklärte.

Der Hauptcharakter des Buches, Montag, ist einer dieser Feuerwehrmänner. Seit Jahren plagt ihn eine unaussprechliche Unzufriedenheit – unaussprechlich insofern, dass ihm die Worte mangeln, um dieser Ausdruck zu verleihen. Denn wie auch soll man diese bilden, wenn jeglicher Zugriff auf Wortvielfalt einem verweigert wird? Tatsächlich ist Montag sich über seine unaussprechliche Unzufriedenheit kaum im Klaren, bis er die 17-jährige Clarisse kennenlernt, deren Freigeist ihn dazu motiviert, über sein Leben zu reflektieren. Einen vollkommenen Zusammenbruch seiner Weltanschauung erfährt Montag, alsbald er bei einem Einsatz zur Buchverbrennung auf eine alte Frau trifft, welche beschließt mit ihren Büchern unterzugehen. Bevor die Feuerwehrmänner die Bücher verbrennen können, zückt die Dame ein Streichholz, zündet es an – und wählt den Freitod. Eine der gewaltigsten Szenen, die ich jemals in einem Buch gelesen habe, welche die Frau mit einem hierfür optimalen Zitat perfektioniert:

Play the man, Master Ridley; we shall this day light such a candle, by God’s grace, in England, as I trust shall never be put out.

Montag sieht sich hiernach mit der Frage konfrontiert, was an Büchern so besonders ist, dass Menschen bereitwillig für sie sterben. So beginnt er selbst zu lesen, indem er Bücher klaut und insgeheim verwahrt – und sein ihn zuvor so untröstliches Leben sieht sich vollkommen auf den Kopf gestellt als offizieller Staatsfeind.

Fahrenheit 451 ist intelligent und spricht jeden Buchliebhaber in einem auf einer tiefgreifenden Ebene an – und ich denke wir alle sind uns einig, dass eine Welt ohne Bücher schrecklich trostlos wäre. Doch vor allem ist Fahrenheit 451 eins: aktuell und gesellschaftskritisch in einer Welt, welche von digitalen Medien dominiert scheint. Es handelt sich hierbei meines Erachtens nach um eines der wenigen Bücher, welches wir alle einmal gelesen haben sollten.

5. Haruki Murakami – Kafka On The Shore

Wenn man mich fragen würde, was denn das seltsamste Buch war, welches ich 2019 gelesen habe, dann wäre es eindeutig und ohne Zweifel dieses – und das, obwohl es doch so gewöhnlich anfängt.

In Kafka On The Shore folgt man zwei verschiedenen Handlungssträngen, welche sich im Kapiteltakt miteinander abwechseln. Der erste behandelt den 15-jährigen Kafka Tamura – selbst benannt nach seinem Lieblingsautoren -, welcher von Zuhause flüchtet, um sich irgendwie in der Welt zurechtzufinden – denn alles scheint besser als mit seinem Vater zusammenzuleben. Wie gesagt, ein ganz gewöhnlicher Anfang. Doch entfaltet sich im Verlaufe des Textes eine weitaus bizarrere Handlung um den jungen Tamura, in welcher er einem ödipalen Fluch entkommen will, doch lässt sich das Schicksal nur selten so einfach ausspielen. Zeitweilig findet Kafka als Aushilfe Unterkunft in einer Bibliothek, die ihm allen Lesestoff der Welt bietet und welchen Kafka sich nur wünschen könnte, doch in welcher er auch mit einem für ihn mesmerisierenden Gemälde eines Jungen am Strand konfrontiert wird sowie regulären Besuchen von Geistern der Vergangenheit. So entsteht eine Geschichte, welche mehr einem Wachtraum gleicht als der ordinäre Anfang vermuten ließe und die stilistisch dem Namen ihres Protagonisten ganz gerecht wird.

Im zweiten Handlungsstrang folgt man Satoru Nakata – generell adressiert mit seinem Nachnamen -, einem alten Mann mit mentalen Defiziten, welcher weder lesen noch schreiben, doch dafür mit Katzen sprechen kann. Auf der Suche nach einer Katze wird er dabei einen Weg entlang geführt, welcher seinen sonst so monotonen Alltag an die Grenzen der Realität führt. Auf diesem lernt er den Truckfahrer Hoshino kennen, welcher Nakata durch das ganze Land führt, aufgrund dessen Ähnlichkeit zu seinem eigenen Großvater. Nakata ist wahrscheinlich einer der liebenswertesten Charaktere, welcher mir je in einem Buch unterkam und allein für ihn scheint mir das Lesen von Kafka On The Shore lohnenswert.

Die beiden Handlungsstränge verlaufen mit der Zeit in sehr ungewöhnlicher Manier miteinander zusammen, doch will ich dazu gar nicht allzu viel verraten. Das Buch hat großartige und überaus individuelle Charaktere, ist exzentrisch in bester Art und Weise und wer sich für die Themen Intertextualität und Sprache als Metapher interessiert, sollte an Kafka On The Shore auch intellektuell sehr viel Gefallen finden. Ein großartiges Buch, doch muss ich hier nichtsdestoweniger eine Warnung aussprechen: Im Text werden Themen wie Inzest, Tötung von Tieren und Sex mit Minderjährigen angegangen, welche auch mich beim Lesen durchaus schockiert haben – und ich bin meist recht apathisch beim Verarbeiten solcher Szenen. Wem dies also zu viel ist, sollte womöglich einen Bogen um das Buch machen. Lesenswert ist es ganz ohne Zweifel dennoch.

4. Stephen King – Shining & Doctor Sleep

An dieser Stelle muss ich wohl einen kleinen Regelbruch begehen, indem ich zwei Bücher vom selben Autoren in die Liste aufnehme und dann auch noch auf dem selben Platz. Doch scheint dies mir in diesem Fall angemessen, denn das eine Buch ist die Fortsetzung vom anderen, wodurch diese miteinander verbunden sind. Gesagt sei dennoch, dass ich nicht zu viel über Doctor Sleep reden werde, da zum vollen Verständnis Shining gelesen werden müsste.

Wie beinahe allseits bekannt ist, mag King Stanley Kubricks Verfilmung zu Shining (ich sollte bevor Verwirrung aufkommt eventuell erwähnen, dass das Buch tatsächlich bloß Shining heißt, das „The“ kam erst im Titel besagter Verfilmung vor) nicht sonderlich. Den Hype versteht er bis dato nicht und abseits der Optik hätte der Film kaum was zu bieten, vor allem jeglicher Horror würde doch fehlen. Nun verstehe ich Kings Abneigung tatsächlich – hierzu folgt im Übrigen wie bereits angekündigt noch ein Beitrag, denn ich halte den Film weiterhin für großartig -, doch war dies nicht der Fall, bevor ich das Buch selbst in die Finger bekam. Die Sache ist nämlich Folgendes: Buch und Film haben kaum etwas gemein; Kubricks Verfilmung verhält sich wie eine verzerrte Blaupause zum Original, was auch Kings Missmut erklärt und mir hilft seine Abneigung zu verstehen.

Im Buch erleben wir die Geschichte der Familie Torrance, welche den Winter im renommierten Overlook-Hotel verbringt. Zu dieser Jahreszeit schließt das Overlook seine Türen für Gäste , weshalb es eines Aufsehers bedarf – die Rolle, welche Familienvater Jack Torrance erfüllt, damit er während seinen Aufenthalts ein Theaterstück schreiben kann. Das Overlook ist dabei von einer sehr ominösen Vergangenheit geplagt, in welcher ehemalige Aufseher verrückt geworden sind und ihre eigenen Familien umbrachten – doch ist das nur eine der vielen Leichen, welche im Keller des Overlooks vergraben sind. So weit, so deckungsgleich – doch gibt es eine Sache, welche den Film stark vom Buch unterscheidet. Eine Spezialität Kings ist sein authentisches Menschenverständnis, welches uns ermöglicht aufrichtiges Mitgefühl für seine Figuren empfinden, so widerlich sie auch sein mögen. Jack Torrance beispielsweise ist ein exzessiver Trinker. Er hat seinem Sohn Danny den Arm gebrochen, als Lehrer einen seiner ehemaligen Schüler verprügelt und seine Frau jahrelanger emotionaler Misshandlung unterzogen. Eine Vorgeschichte, welche so im Film gar nicht ausgeführt wird. Dennoch sympathisiert man mit Jack. Warum? Nun, er ist definitiv kein guter Mensch, ohne Frage, doch versucht er im Verlaufe des Buches wirklich einer zu seiner. Sich seiner eigenen Fehlschritte und Laster bewusst zu werden, diese bekämpfen zu wollen und ein eigenes Selbstbild erfüllen – in Jacks Fall das Dasein als guter Ehemann und liebevoller Vater – ist etwas, das die meisten von uns nachvollziehen können und umso tragischer ist die Geschichte Jacks mit anzusehen. Schließlich wollen wir doch alle nur das Beste aus uns machen – ein einfach zu verstehendes Ziel. Ich befürchte, dass das schwer greifbar ist, wenn man das Buch nicht gelesen hat und das alles davon abhängt, wie fatalistisch man im eigenen Urteil ist, doch denke ich, dass mein Standpunkt hierzu verständlich sein sollte.

Der zweite Teil, Doctor Sleep, erzählt die Folgegeschichte von Jacks Sohn, Dan Torrance, welcher wie sein Vater zum Alkoholiker verkam und seinen Alkoholismus nun in Selbsthilfegruppen anzugehen versucht. Seit Jahren plagen ihn die Ereignisse im Overlook – doch auch sein Shining. Eine übernatürliche Fähigkeit, welche ihn erst zur Zielschiebe des Horrorhotels machte. Seine versoffene Trostlosigkeit weiß Dan zu lösen, alsbald ein junges Mädchen namens Abra übers Shining mit ihm in Kontakt trifft. Von ihr erfährt Dan, dass ein Kult durch Amerika zieht, um Kinder, welche über das Shining verfügen, brutal zu ermorden – und Abra braucht Hilfe. Die Brut des Bösen liegt dabei an einem Dan altbekannten Ort: Dem ehemaligen Overlook.

King bietet in beiden Büchern immens ehrliche und authentische Einblicke ins menschliche Wesen und dessen Abgründe, welche einen ergreifen und zum Reflektieren nötigen. Die Texte sind beunruhigend, gruselig und der Inbegriff eines Pageturners. Wer sich nach ein paar gruseligen Abendstunden sehnt, sollte auf diese Bücher nicht verzichten.

3. Nina George – Das Lavendelzimmer

Ein weiteres Buch mit etwas Hintergrundgeschichte. Meine Verlobte und ich schenkten uns jeweils zum Geburtstag unser respektives Lieblingsbuch – und dabei überreichte sie mir dieses. Kleiner Fun Fact am Rande: Wenn man der Kurzbiographie glauben schenken kann, wohnt Nina George etwa 15 Minuten entfernt von mir und in der Gegend meines ersten Gymnasiums. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass wir uns mal über den Weg gelaufen sind, was ich ziemlich cool finde.
Zu Beginn war ich dem Buch gegenüber sehr skeptisch. Es klang irgendwie schnulzig und gefühlsduselig – doch war gleichermaßen die Rede von einer kleinen Schiffsapotheke, welche statt ordinärer Medizin Bücher als solche verkauft, was mich wiederum doch sehr anzusprechen wusste. Von daher: Skeptisch, doch neugierig. Was mich dann allerdings erwartete, war das schönste Buch, welches ich bisher gelesen habe und eines meiner allzeitigen Lieblinge.

Im Lavendelzimmer verfolgt man Jean Perdu, einen französischen Buchhändler, welcher auf seiner kleiner Apotheke in Form eines Schiffes Bücher als Medizin verkauft. Er selbst hat dabei ein ganz besonderes Talent: Jean sieht das Problem einer Person und weiß, welches Buch ihnen dabei helfen wird in ganz kathartischer Manier. Der einzigen Person, welcher er damit jedoch nicht so richtig helfen kann, ist er selbst. Seit 21 Jahren ertrinkt er in seinem eigenen Leid und beschließt dementsprechend mit seinem Kutter Frankreich zu bereisen, unfreiwillig begleitet vom jungen Autor Max, welcher an einer scheinbar unendlichen Schreibblockade leidet nach seiner Bestseller-Erstveröffentlichung. Auf ihrer Reise entdeckt das literarische Duo die schönsten Orte, die seltsamsten Charaktere und die Wurzeln ihrer Probleme, mit gutem Essen nebenbei.

Ich weiß, das klingt alles etwas sehr romantisierend, weshalb man meinem Gütesiegel an dieser Stelle einfach mal glauben schenken muss. Das Wunderbare an diesem Buch ist nämlich, dass es selbst der Idee von Büchern als Medizin gerecht wird. Als meine Mutter eine etwas schlechtere Phase durchlief, reichte ich ihr diesen Text und mit einer wie bereits beschriebenen Katharsis half ihr dieses Buch heraus – denn Das Lavendelzimmer ist nicht etwa eine schnulzige Romanze oder dergleichen. Es ist eine Ode ans Leben und die Wunder in diesem, mit all seinen schönen Ecken, all seinem guten Essen, mit all der Freiheit und allen Bücher. Das Lavendelzimmer ist nicht das beste Buch, welches ich jemals gelesen habe, aber definitiv das schönste – und wenn ich für einzelne Texte die Werbetrommel rühre, ist dieser meist weit mit oben dabei. Bisher teilten alle meine Freude.

2. Mary Shelley – Frankenstein

Vom Lavendelzimmer zu Frankenstein besteht nun natürlich ein etwas drastischer Wechsel im Genre, aber eigentlich auch nur dem Augenschein nach – Shelley war schließlich eine romantische Autorin.
Ich kann ehrlich gesagt gar nicht genau erklären, warum ich so angetan bin von diesem Buch. Ich meine, ich habe einen ganzen Beitrag darüber geschrieben – und warum? Nun, einfach, weil es ein wirklich großartiges Buch ist, welches viel Redebedarf bietet.

In Frankenstein verfolgen wir über zwei Erzählebenen die Geschichte des notorischen Wissenschaftlers und dem von ihm geschaffenen Monster. Zu Beginn des Buches findet ein junger Expediteur namens Robert Walton den gerade noch so am Leben klammernden Viktor Frankenstein, den er daraufhin wieder zu einem halbwegs gesunden Zustand pflegt. Die beiden unterhalten sich und Walton ist ganz ekstatisch einen intellektuell Gleichgesinnten in Frankenstein gefunden zu haben, worauf Letzterer dem Abenteuer seine Geschichte erzählt, wie er als junger Student entdeckte, die Grenze zwischen Leben und Tod zu überschreiten. In einem nahezu manischen Zustand erschafft Frankenstein hierbei sein Monster – welches er bei dessen Anblick direkt verstößt. Nachdem das Monster auf sich alleine gestellt überlebte, treffen die beiden eventuell wieder aufeinander, wobei das Monster es sich zur Aufgabe macht, alles, was Frankenstein lieb sei, zu zerstören. Es sei nicht bösen Gemüts, plädiert es – sondern lediglich vom eigenen Vater verlassen und Hass erfülle nun sein Herz. So beginnt eine horrende Schnitzeljagd zwischen den beiden mit fatalen Folgen.

Frankenstein ist ein unfassbar interessantes Buch und ich hatte aufrichtig Freude an jeder Seite. Es stellt nicht nur die Frage, wie weit wir mit der Wissenschaft tatsächlichen gehen dürfen, es postuliert auch die Verantwortungen, welche wir für unser Werk übernehmen müssen und was passiert, wenn wir dem nicht nachkommen, bis hin zu der Frage, welche der beiden Figuren nun denn das tatsächliche Monster ist. Entspringt die Monstrosität der Optik? Der Herkunft und dem Ursprung? Oder einfach nur der eigenen Person? Das sind Fragen, welche man sich als Leser*In stellen muss. Interessant ist des Weiteren, dass nicht nur die Grenzen von Protagonist und Antagonist schwimmend ineinander übergehen, sondern auch, dass man sowohl mit dem Monster als auch dem Wissenschaftler sympathisiert und ihre Motive versteht – und das zeigt, wie relativ das Böse doch sein kann. Ein großartiges Buch und wahrscheinlich mein bisher liebstes Werk des Horrors, obwohl ich immer dachte, ich sei Team Dracula. Wie man sich manchmal irren kann.

1. Neil Gaiman – The Graveyard Book

Mein Lieblingsbuch 2019 ist ein Kinderbuch – und wer das verurteilt, hat keine Ahnung, ganz direkt gesagt. Es scheint irgendwie dieses Missverständnis zu herrschen, Kinderbücher seien ausschließlich für Kinder. Das ist falsch – ein gutes Kinderbuch ist so geschrieben, dass jede Altersgruppe an diesem Freude haben kann. Kinder und Erwachsene lesen grundlegend unterschiedlich und interpretieren ein Buch dementsprechend anders, was gute Autor*innen zu berücksichtigen wissen. Es scheint mir arrogant zu denken, Erwachsene könnten nichts mehr von Kindern oder allgemein jüngeren Generationen lernen – aber das ist aktuell nochmal ein ganz anderes Problem und wenn ich das nun ausführe, findet dieser Beitrag gar kein Ende mehr.

The Graveyard Book teilt im Prinzip dieselbe Grundlage wie das Dschungelbuch: Ein kleines Kind, das außerhalb eines menschlichen Umfeldes großgezogen wird. Doch spielt dieses Buch nicht im Dschungel, sondern auf einem Friedhof.

Die Eltern des Nobody Owens, kurz Bod, wurden von einem mysteriösen Mann namens Jack ermordet. Lediglich Bod entkommt seinen Messer und flüchtet beinahe zufällig als Baby auf den Friedhof gegenüber, wo ihm von den dort hausenden Geistern Zuflucht geboten wird, bis er alt genug ist, um die Welt alleine zu durchwandern. Zwar erklärt sich ein Geister-Ehepaar bereit den jungen Bod zu adoptieren, doch können sie den Friedhof nicht verlassen, weshalb der Vampir Silas der Beschützer und Mentor des Jungen wird, doch vor allem sein Ziehvater – denn dieser ist nicht an diesen Ort gebunden.

Das Buch unterteilt sich hierbei in mehrere Kurzgeschichten mit Bod in der Hauptrolle, wodurch es schon beinahe anthologisch strukturiert ist, doch sind diese alle in einer kohärenten Handlung miteinander verbunden. Bod erlebt Abenteuer an der Seite eines Werwolfs, öffnet ein längst versiegeltes Grab, lernt schreiben mittels der Grabsteine, trifft auf Ghule, welche ihn zu einem der ihren machen wollen und macht den Mörder seiner Familie ausfindig, samt der dahinterstehenden Organisation.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal einen vorherig genannten Punkt aufbringen: Dass Kinder und Erwachsene unterschiedlich lesen. Vor allem Horror scheint mir hierbei bemerkenswert divers. Die kindliche Fantasie ist oftmals sehr unschuldig, weshalb sie der Horror in ihrer Vorstellung nicht so betrifft wie es bei Erwachsenen der Fall wäre. Dafür sind sie wesentlich empfänglicher für visuellen Horror – siehe meine Dracula-Eskapade. Zeigst du einem Kind Chucky die Mörderpuppe, wird es davon über Wochen hinweg Albträume haben – mich belustigt der Film einfach nur sowie viele andere Erwachsene auch. Mein Punkt ist: Ich empfand The Graveyard Book teils als tatsächlich furchterregend, zumal es ohnehin schon einen sehr düsteren Grundton anschlägt. Erwachsene fragen sich dann oftmals, ob Kinder sowas lesen sollten, wenn sie schon Angst hatten – denn ich werde hiermit nicht alleine sein. Die Antwort ist ganz einfach: Ja! Für Kinder ist dieses Buch nicht gruselig, sondern ein Abenteuer – und wie fantastisch wäre denn ein Vampir als Ziehvater und eine Werwölfin als Babysitter?

The Graveyard Book ist großartig und ich war unfassbar traurig, als ich es durchgelesen hatte – denn ich wollte mehr und war eigentlich noch gar nicht bereit, es zur Seite zu legen. Dieses Buch ist wertvoll auf so vielen Ebenen. Es fördert das Verständnis von Kindern, da Gaiman eine so großartige Perspektive auf die Welt, wie sie sie wahrnehmen bietet. Es erzählt von Abenteuern, welche Horrorklischees neu erfinden und das in einer überaus bereichernden Manier. Es zeigt wie schön es sein kann groß zu werden – und wie traurig es manchmal ist, die Vergangenheit hinter uns zu lassen, auch, wenn sie immer da sein wird. Doch vor allem gibt Gaiman dieselbe Moral wie auch in seinem Werk Coraline mit – und diese sollten sowohl Kinder als auch Erwachsene verinnerlichen: Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Handeln trotz dieser. Mir scheint dies ein Buch zu sein, welches insbesondere aktuell von großem Wert ist – vielleicht vielmehr für Erwachsene, als die eigentlich angedachte Zielgruppe. Ich bin mir sicher, keinen besseren ersten Platz dieses Jahr nominieren zu können.

Ein paar Worte zum Abschluss

Ich habe viele gute Bücher 2019 gelesen – und auch solche, welche es nicht in die Liste geschafft haben, aber das ist in Ordnung. Man wächst an jedem Buch, welches man liest. Daher möchte ich an der Stelle auch fragen: Was waren eure Lieblingsbücher 2019?
Ich bin immer auf der Suche nach neuen Büchern, da freue ich mich zu hören, ob denn irgendwelche Leseemfpehlungen eurerseits folgen.

Ganz schön gewaltiger Beitrag, ich weiß – und zum Ende dieses Jahres, wird noch so einer folgen! Sich bei Büchern kurz zu fassen, finde ich schwierig und eigentlich möchte ich das auch gar nicht. Ich bin jetzt schon gespannt zu sehen, welche Bücher auf der Top 10 von 2020 landen werden. Bis dahin allerdings:

Spill Milk.

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